US-Präsident Barack Obama, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy
  • Startseite
  • Überzeugungen
  • Termine
  • Person
  • Mein Wahlkreis
  • Soziale Marktwirtschaft
  • Deutschlands Zukunft
  • Verantwortung in der Welt
  • Zusammenhalt auf festem Grund

Waffenstillstandstag / 11.11.09 / Angela Merkel, Nicolas Sarkozy

Die Deutsch-Französische Freundschaft findet ihr Ziel in Europa

Auf Einladung des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy nahm Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch als erster deutscher Regierungschef an den Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs am Triumphbogen in Paris teil. Sarkozy würdigte Merkels Anwesenheit als "außergewöhnliche Geste der Freundschaft". Mit Blick auf die Schrecken des Krieges sagte die Kanzlerin, Geschehenes könne nicht ungeschehen gemacht werden.

Dennoch gebe es eine Kraft, die uns helfen könne, dass Geschehene zu ertragen: "Es ist die Kraft der Versöhnung. Aus ihr kann Vertrauen entstehen, ja sogar Freundschaft", unterstrich Merkel. Die Kraft der Versöhnung befähige uns, "neue Herausforderungen gemeinsam anzugehen und Verantwortung gemeinsam wahrzunehmen". Frankreich und Deutschland hätten im Bewusstsein ihrer Geschichte die "gemeinsame Berufung, Frieden und Freiheit auf unserem Kontinent zu bewahren".

Persönlich berührt zeigte sich die Bundeskanzlerin, dass so viele Franzosen den Tag des Mauerfalls mit den Deutschen gefeiert hätten - nicht nur in Berlin, sondern auch in Paris, auf dem Place de la Concorde. Die beiden Gedenktage am 9. und 11. November mahnten Deutsche und Franzosen, "stets für Frieden und Freiheit einzutreten und unsere Werte zu verteidigen: Demokratie, Menschenrechte, europäische Solidarität und transatlantische Partnerschaft". Beiden Ländern sei der Wert ihrer engen Zusammenarbeit bewusst. "Die deutsch-französische Aussöhnung und Freundschaft - sie sind ein Geschenk. Die Freiheit unseres Kontinents Europa - sie ist ein Wunder".

Präsident Sarkozy nannte Merkels Anwesenheit ein Zeichen für den Willen beider Völker, den Schrecken des Krieges nicht zu vergessen. "Wir begehen nicht den Sieg eines Volkes über ein anderes, sondern eine Schicksalsprobe, die für die eine Seite ebenso schrecklich war wie für die andere", sagte Sarkozy. Die deutschen Mütter hätten denselben Schmerz vor den Särgen ihrer Söhne gespürt wie die französischen. Der Präsident erinnerte an die Soldaten, die in dem "mörderischen Wahn" des Ersten Weltkrieges, ihr Leben geopfert hätten. 1918 habe man es nicht verstanden, Frieden zu schaffen, fügte er hinzu. Erst Jahrzehnte später habe der "europäische Bürgerkrieg" beendet werden können.

Merkel und Sarkozy schritten am Triumphbogen gemeinsam eine Formation von Soldaten aus Deutschland und Frankreich ab und legten dann ein Blumengesteck am Grabmal des unbekannten Soldaten nieder. An der Veranstaltung nahmen auch rund 2000 Schüler deutsch-französischer Gymnasien teil.

Mehr zum Thema

  • Die Rede von Bundeskanzlerin Merkel zum Nachlesen. (PDF, 21,47KB)

Angela Merkel ...

  • ... auf facebook
  • ... auf MeinVZ
  • ... auf CDU.TV
  • ... und ihr
    teAM Deutschland

  • Unterstützen Sie Angela Merkel und die CDU mit einer Spende
  • Zur Internetseite der Bundeskanzlerin
  • Zur Portalseite der CDU Deutschlands
© Angela Merkel 2012
  • Kontakt
  • Impressum
  • Sitemap