"Internationale Zusammenarbeit – notwendiger denn je"
Die CDU steht zur Verantwortung Deutschlands in der Welt. Ob für Frieden und Sicherheit, Klima- und Umweltschutz oder für eine Weltwirtschaft mit Vernunft – mehr denn je brauchen wir möglichst gute internationale Zusammenarbeit. Deshalb engagieren wir uns so stark in den Organisationen der Staatengemeinschaft – ob in der UNO, in der Gruppe der G-8 oder der G-20. Wir pflegen die transatlantische Freundschaft und einen offenen Dialog mit Russland und China.
Die Europäische Union ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Nur gemeinsam können wir Sicherheit, Wohlstand und Frieden in Europa sichern. Viele Menschen haben jedoch die Sorge, dass die Europäische Union zu viele Kompetenzen an sich zieht. Das darf nicht sein. Deshalb habe ich mich für den Vertrag von Lissabon eingesetzt, in dem geregelt wird, welche Aufgaben in Brüssel und welche in den Nationalstaaten liegen.
Die Europäische Union braucht auch klare Grenzen. Die Vollmitgliedschaft kann nicht für jedes Land die Antwort auf den Wunsch nach einer europäischen Perspektive sein. Die „privilegierte Partnerschaft“ bleibt eine sinnvolle Alternative.
Toleranz und Antisemitismus | 23.05.13 | Angela Merkel
"Antisemitismus entschlossen bekämpfen"
"Toleranz ist die Seele dieses Europas", erklärte Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel am Mittwochabend in Brüssel. Dort erhielt sie in der Großen Synagoge den Lord-Jakobovits-Preis des Europäischen Judentums. Pinchas Goldschmidt, Vorsitzender der Europäischen Rabbinerkonferenz, würdigte bei der Preisverleihung Merkels Einsatz für kulturelle und religiöse Toleranz in Deutschland und Europa.![]()
Interview | 19.04.13 | Angela Merkel
"Euro-Staaten müssen wettbewerbsfähiger werden"
"Jedes Land kann auf Dauer nur von dem leben, was es erwirtschaftet. Jedes Land braucht eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, braucht eine industrielle Basis", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel im zweiten Teil eines Interviews mit der Bild-Zeitung. Allen in Europa müsse klar sein: "Wohlstand auf Pump geht nicht mehr."![]()
Europäischer Rat | 15.03.13 | Angela Merkel
Merkel: "Wichtig, dass Europa an einem Strang zieht"
Die Europäische Union liefert auch weiterhin keine Waffen nach Syrien. Beim EU-Gipfel in Brüssel betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Notwendigkeit, eine gemeinsame Position gegen das Assad-Regime einzunehmen.![]()
Bundestag | 21.02.13 | Angela Merkel
Klares Signal für mehr Wachstum und Beschäftigung
Der EU-Finanzrahmen für 2014 bis 2020 ermögliche mehr Wettbewerb, eine nachhaltige Stabilisierung des Euro und sei ein klares Signal für mehr Wachstum und Beschäftigung, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Deutschen Bundestag. ![]()
50 Jahre Élysée-Vertrag | 22.01.13 | Angela Merkel
Angela Merkel: Gemeinsam für Europa
In einer gemeinsamen Sitzung im Reichstagsgebäude erinnerten der Deutsche Bundestag und die Französische Nationalversammlung an den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages. Die deutsch-französischer Freundschaft zeige, dass auch die größten Probleme überwunden werden könnten, "wenn wir uns auf die Kraft von Frieden in Freiheit besinnen und wenn wir den Mut zu Veränderungen haben", betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Ihrer Rede.![]()
Haushaltsdebatte | 21.11.12 | Angela Merkel
Merkel: "Wir tun unsere Arbeit für die Menschen"
"Diese Bundesregierung ist die erfolgreichste Bundesregierung seit der Wiedervereinigung", erklärte Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel im Bundestag. Deutschland hat 2011 als erstes großes Industrieland wieder Vorkrisenniveau erreicht. In der Generaldebatte über den Haushalt 2013 betonte sie, dass Deutschland gestärkt aus der Krise hervorgegangen sei: Die Arbeitslosigkeit habe den tiefsten Stand seit 1990 erreicht, die Ausgaben für Bildung und Forschung seien so hoch wie nie und die Kommunen in nicht gekanntem Ausmaß entlastet.![]()
Europa | 07.11.12 | Angela Merkel
Merkel: Gemeinsam ein Europa der Stabilität und Stärke schaffen
"Wir werden die Erfolgsgeschichte der EU fortsetzen und Deutschland wird seinen Beitrag dazu leisten", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede über die Zukunft der Europäischen Union vor den Abgeordneten des Europäischen Parlamentes. Gemeinsam müsse man sich auf die Kraft der Freiheit besinnen und den Mut zur Veränderung aufbringen. ![]()
Europa | 18.10.12 | Angela Merkel
Merkel: "Einigung Europas Idee des Friedens"
"Wir wollen mehr statt weniger Europa", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer heutigen Regierungserklärung. Den Friedensnobelpreis für die Europäische Union verstehe sie als Ansporn und Verpflichtung, die europäische Idee voranzutreiben. Qualität muss vor Schnelligkeit gehen", warnte die CDU-Vorsitzende vor überhasteten Entscheidungen in der europäischen Debatte über eine Konzentration der Bankenaufsicht bei der Europäischen Zentralbank (EZB). ![]()
Regionalkonferenz, Rente, Euro | 08.10.12 | Angela Merkel
Merkel: "Wir gestalten Politik"
Von der Rente über Euro-Krise bis zur Energiewende: die Themen auf der ersten Regionalkonferenz der Bundes-CDU in Düsseldorf waren vielfältig. "Hier wollen wir über das sprechen, was vor uns liegt", erklärte Angela Merkel vor über 2000 CDU-Mitgliedern. ![]()
Kanzler der Einheit | 28.09.12 | Angela Merkel
"Helmut Kohl hat sich um unser Land verdient gemacht"
Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte Bundeskanzler Helmut Kohl im Rahmen einer Festveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung und hob dabei sein Wirken für die deutsche Einheit und das Zusammenwachsen Europas hervor. "Wir Europäer sind zu unserem Glück vereint. Ein gutes Stück dieses Glücks haben wir Helmut Kohl zu verdanken. Seine 16 Jahre währende Kanzlerschaft hat Deutschland und Europa maßgeblich geprägt", so Angela Merkel.![]()
Bundespressekonferenz | 17.09.12 | Angela Merkel
"Gewalt ist kein Mittel"
„Wir treten für ein friedliches Zusammenleben der Religionen ein“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel heute Mittag angesichts der Angriffe auf die deutsche Botschaft im Sudan. Die CDU-Vorsitzende verurteilte die gewalttätigen Proteste in der islamischen Welt, die sich als Reaktion auf ein islamfeindliches Schmähvideo aus den USA am vergangenen Wochenende gegen westliche Botschaften richteten. „Gewalt ist kein Mittel der Auseinandersetzung“, betonte sie. ![]()
Bundestag | 12.09.12 | Angela Merkel
"Guter Tag für Deutschland und Europa"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Haushaltsrede im Deutschen Bundestag betont, dass durch die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes Deutschland ein starkes Signal an Europa und darüber hinaus sende. „Deutschland nimmt seine Verantwortung als größte Volkswirtschaft und verlässlicher Partner in Europa wahr“, so Merkel. ![]()
Sommerinterview | 18.07.12 | Angela Merkel
CDU.TV-Sommerinterview mit Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im traditionellen Sommerinterview mit CDU.TV die Bedeutung der europäischen Einigung hervorgehoben: Europa sei Deutschlands Zukunft. ![]()
Europa | 16.07.12 | Angela Merkel
Europa wird Stabilitätsunion sein
Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht den eingeschlagenen Kurs zur Rettung der europäischen Wirtschaft und des Euro bestätigt: „Mein und unser Europa der christlich-liberalen Koalition wird eine Stabilitätsunion sein, die sich weltweit behaupten kann.“ Zudem geht sie davon aus, dass die Zukunft der EU bei der Bundestagswahl 2013 zu einem zentralen Thema wird: „Im nächsten Jahr wird auch darüber abgestimmt, wo steht Europa und welche Vorstellungen haben wir von Europa.“![]()
Europa | 05.07.12 | Angela Merkel
Klare Linie für Europa
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Italiens Regierungschef Mario Monti haben nach den deutsch-italienischen Regierungskonsultationen betont, dass man gemeinsam die Schuldenkrise in Europa lösen werde. „Wir sind fest entschlossen, die Schwierigkeiten, die wir jetzt haben, gemeinsam zu überwinden“, so Merkel nach dem Treffen, an dem auch die Minister für Wirtschaft, Außenpolitik, Arbeit und Verkehr beider Länder teilnahmen.![]()
Euro-Krise | 29.06.12 | Angela Merkel
Merkel: „Signal der Entschlossenheit und der Geschlossenheit"
Der Deutsche Bundestag hat am Freitagabend mit breiter Mehrheit dem europäischen Fiskalpakt sowie dem dauerhaften Europäischen Rettungsschirm (ESM) zugestimmt. Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel engagiert für das Gesetzespaket geworben. Von der Abstimmung gehe „ein wichtiges Signal der Entschlossenheit und der Geschlossenheit“ nach innen wie nach außen aus, so die Bundeskanzlerin. Zugleich mache man deutlich, „dass Europa unsere Zukunft ist“.![]()
Regierungserklärung | 27.06.12 | Angela Merkel
"Wirtschafts- und Währungsunion politisch vollenden"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungsklärung zum Europäischen Rat betont, dass die Bundesregierung alles dafür tun werde, die Wirtschafts- und Währungsunion politisch zu vollenden und Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Gemeinsam werde man eine Stabilitätsunion schaffen und damit Vertrauen und Verlässlichkeit gewinnen. Eurobonds lehnte die Bundeskanzlerin weiterhin entschieden ab.![]()
G20-Gipfel | 19.06.12 | Angela Merkel
Merkel: "Griechenland muss Verpflichtungen einhalten"
Die Eurokrise ist das beherrschende Thema beim G20-Gipfel im mexikanischen Los Cabos. Bundeskanzlerin Angela Merkel machte dabei erneut deutlich, dass sie von Griechenland erwartet, dass die neue Regierung zu den verabredeten Verpflichtungen steht. "Wir haben ein Griechenland-Programm verabschiedet, und die Rahmenbedingungen dieses Programms müssen eingehalten werden. Das heißt, wir müssen darauf setzen, dass Griechenland seine Verpflichtungen einhält", unterstrich die Bundeskanzlerin. ![]()
Regierungserklärung | 14.06.12 | Angela Merkel
Wachstum und Konsolidierung
Bundeskanzlerin Angela Merkel machte in ihrer Regierungserklärung zum Gipfeltreffen der G20 klar, dass die europäische Staatsschuldenkrise die Beratungen dominieren werde. Damit würde „Deutschland einmal mehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.“ Deutschland sei sich als größte Volkswirtschaft seiner Rolle in Europa bewusst. Es gelte aber, die Kräfte „glaubwürdig einzuschätzen“, damit „wir sie für Deutschland und Europa mit voller Wirkung einsetzen können“.![]()
Europapolitik | 05.06.12 | Angela Merkel
Merkel: "Haushaltskonsolidierung und Wachstum zusammenbringen"
Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso haben am Montag nach einem Arbeitstreffen in Berlin deutlich gemacht, wie man Europa gemeinsam aus der gegenwärtigen Krise führen kann. "Erstens geht es darum, wie wir Haushaltskonsolidierung und Wachstum zusammenbringen können", erklärte Angela Merkel im Anschluss an das Treffen. Zweitens werde man auch über die mittel- und langfristigen Aufgaben sprechen müssen. Dabei sei völlig klar: "Wir brauchen mehr Europa und nicht weniger Europa, zumindest in der Eurozone."![]()
Europa | 24.05.12 | Angela Merkel
"Konsolidierung der Finanzen und Wachstum"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach dem informellen Europäischen Rat in Brüssel am 23. Mai betont, dass sich die Staats- und Regierungschefs darüber einig seien, dass „Konsolidierung der Finanzen und Wachstum zwei Seiten einer Medaille sind“. Die informelle Sitzung hatte das Ziel, den Rat im Juni vorzubereiten und dies sei auch gelungen. Man habe „die Arbeitsagenda bis zum Juni festgelegt“ und die Frage „wie wir Wachstum durch Maßnahmen innerhalb der Europäischen Union generieren können“ besprochen, so Merkel. ![]()
Regierungserklärung | 10.05.12 | Angela Merkel
"Wachstum durch Strukturreformen"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung zu den bevorstehenden Gipfeln von G8 und Nato die Strategie zur Überwindung der Staatsschuldenkrise verdeutlicht: „Der Abbau der Verschuldung und die Stärkung von Wachstum und Beschäftigung.“ Ein „Wachstum auf Pump“ lehne sie strikt ab. Dies würde Europa an den Anfang der Krise zurückwerfen. „Deshalb dürfen und deshalb werden wir das nicht machen“, so die Bundeskanzlerin.![]()
Europa | 02.03.12 | Angela Merkel
"Fiskalpakt wesentlicher Schritt zur Stabilitätsunion"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Unterzeichnung des Fiskalpaktes auf dem EU-Gipfel in Brüssel gelobt. Man sei „diesen wesentlichen Schritt hin zu einer Stabilitätsunion und zu Elementen einer politischen Union in sehr kurzer Frist“ gegangen. ![]()
Regierungserklärung | 27.02.12 | Angela Merkel
"Europa gewinnt, wenn der Euro gewinnt"
Eindringlich warb Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Unterstützung Griechenlands und bat um Zustimmung in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag in Berlin für das das neue 130 Milliarden Euro umfassende Hilfsprogramm. Europa stehe vor seiner größten Bewährungsprobe seit über 60 Jahren, betonte Angela Merkel. Ziel der Bundesregierung sei es, dass Europa stärker aus dieser Krise herauskomme, als es hineingegangen sei. Wichtig seien daher unumkehrbare Schritte für eine Stabilitätsunion zugunsten des Euro. „Europa scheitert, wenn der Euro scheitert. Europa gewinnt, wenn der Euro gewinnt“, sagte Merkel.![]()
Griechenland | 10.02.12 | Angela Merkel
"Griechenland muss Vereinbarungen umsetzen"
Bundeskanzlerin Angela Merkel betont im Interview mit den Ruhr Nachrichten, dass die griechische Regierung die Vereinbarungen mit der Troika umsetzen muss: "Ich weiß, dass die notwendigen Reformen für viele Griechen harte Einschnitte mit sich bringen." Deshalb sei es verständlich, wenn diejenigen, die persönlich die Krise ihres Landes nicht verschuldet haben, jetzt friedlich demonstrierten. Trotzdem müsse gehandelt werden: "Es bleibt bei der gemeinsam festgelegten Zielmarke: Die griechische Verschuldung muss bis 2020 auf etwa 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes reduziert werden, damit hätte das Land aus eigener Kraft wieder eine Chance an den Märkten", so Merkel.![]()
China-Besuch | 01.02.12 | Angela Merkel
"China schaut sehr interessiert auf die EU"
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Interview über ihren China-Besuch und die aktuellen Entwicklungen in der Europäischen Union: „China schaut sehr interessiert auf Staaten, die Teile ihrer Souveränität an eine supranationale Institution abgeben.“ China verfolge zudem mit hohem Interesse, dass es mit dem Euro eine einheitliche Währung gebe, aber noch keine Fiskalunion. „Deshalb werde ich auf meiner Reise deutlich machen, wie die Europäische Union Schritt für Schritt stärker ihre gemeinsamen Interessen auch international vertritt“, so die Bundeskanzlerin.![]()
Europa | 31.01.12 | Angela Merkel
"Fiskalpakt ist wichtiger Schritt zu Stabilitätsunion"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das informelle Treffen des Europäischen Rates „ergebnis- und erfolgreich“ genannt. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Verabschiedung des Fiskalpaktes sowie die Themen Wachstum und Beschäftigung. ![]()
Weltwirtschaftsforum | 26.01.12 | Angela Merkel
"Wir brauchen mehr Europa"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das diesjährige Weltwirtschaftsforum mit einer Rede zur aktuellen Lage Europas eröffnet: „Europa ist ein großes, ein erfolgreiches politisches Projekt.“ Zum Glück sei Europa vereint und „wir würden nicht glücklicher werden, wenn wir nicht vereint sein würden.“ Jedes Mitglied brauche die Europäische Union, um gemeinsame Interessen formulieren zu können.![]()
Europa | 26.01.12 | Angela Merkel
„Wir müssen uns Schritt für Schritt in allen Politikbereichen annähern“
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht in einem Interview über die aktuelle Lage Europas: „Ich bin zutiefst überzeugt: Wenn wir die Lehren aus allen Fehlern und Versäumnissen ziehen, wird Europa nach der Krise viel, viel stärker sein als vor der Krise.“ Im exklusiven Interview mit Süddeutschen Zeitung sagte Merkel weiter, dass „wenn man sich hundertmal Schuldenabbau und solides Haushalten versprochen hat, dann muss das in Zukunft auch durchgesetzt oder eingeklagt werden können.“ Der Fiskalpakt solle dazu dienen, diese Verpflichtungen überprüfbar zu machen. „Dazu müssen wir den Institutionen zu mehr Kontrollrechten verhelfen - und zu mehr Biss“. So die Bundeskanzlerin weiter.![]()
Europa | 09.01.12 | Angela Merkel
"Den Euro als gemeinsame Währung stabilisieren"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach einem Gespräch mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in Berlin betont, dass die Verhandlungen über den Euro-Fiskalpakt gut vorankommen und man es schaffen werde, den Euro als gemeinsame Währung zu stabilisieren. Spätestens beim EU-Gipfel im März sollen die angestrebten Schuldenbremsen verabschiedet werden. Merkel betonte zugleich, dass es nicht die eine Lösung oder den einen Gipfel gebe, durch den alle Probleme gelöst werden könnten. Es werde Schritt für Schritt vorangehen.![]()
EU-Gipfel | 09.12.11 | Angela Merkel
"Durchbruch zu einer Stabilitätsunion"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Vereinbarungen des EU-Gipfels in Brüssel positiv bewertet. „Wir schaffen eine neue Basis des Vertrauens.“ Mit den neuen vertraglichen Grundlagen gewinne man Glaubwürdigkeit Schritt für Schritt zurück. ![]()
Europa | 05.12.11 | Angela Merkel
"Vertrauen für die Zukunft aufbauen"
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy haben nach einem gemeinsamen Treffen betont, dass sich die Schuldenkrise in der EU nie wiederholen dürfe und man entsprechende Maßnahmen treffen müsse, um Vertrauen zurückzugewinnen. In diesem Zusammenhang solle EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy noch vor dem EU-Gipfel Ende der Woche in Brüssel ihr gemeinsames Konzept zur Bewältigung der Schuldenkrise vorgelegt werden.![]()
Europa | 25.11.11 | Angela Merkel
"Wir werden alles tun, den Euro zu verteidigen"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach einem Treffen mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti in Straßburg betont, dass man gemeinsam für einen starken und stabilen Euro kämpfe. Merkel: „Wir wollen den Euro, wir wollen einen starken, stabilen Euro, einen Euro, der in der Weltgemeinschaft der Währungen geachtet ist. Der Euro ist ein politisches und ein wirtschaftliches Projekt. Deshalb werden wir alles tun, um ihn zu verteidigen.“![]()
G20-Gipfel | 04.11.11 | Angela Merkel
"Große Fortschritte bei der Finanzmarktregulierung"
Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich nach dem G20-Gipfel zufrieden mit den Fortschritten bei der Finanzmarktregulierung. Künftig werde sichergestellt, dass Probleme von großen internationalen Bankkonzernen nicht mehr gleich zulasten der Steuerzahler gehen. Die Liste der 29 Banken weltweit, für die das gelten solle, werde kurzfristig veröffentlicht. „Von deutscher Seite gehören die Deutsche Bank und die Commerzbank dazu", so die Bundeskanzlerin. Diese Banken sollten künftig höhere Kapitalpolster vorhalten um stärker
gegen Risiken gewappnet zu sein. „Das ist ein großer Gewinn“, so Merkel weiter. ![]()
Eurogipfel | 31.10.11 | Angela Merkel
Stabiler aus der Krise
In den frühen Morgenstunden hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ergebnisse der Beratungen der 17 Euroländer in Brüssel vorgestellt. Hierbei seien erhebliche Fortschritte erzielt worden, insbesondere der Schuldenschnitt für Griechenland. Nach intensiven aber erfolgreichen Beratungen habe man die Probleme "wieder einen Schritt weit einer Lösung zugeführt" so Merkel. Zentralen Forderungen Deutschlands nach einer Stabilitätsunion sei man damit näher gekommen.![]()
Regierungserklärung | 26.10.11 | Angela Merkel
"Scheitert der Euro, dann scheitert Europa - und das darf nicht passieren"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor dem EU-Gipfel in Brüssel eindringlich für die Euro-Stabilisierung geworben. Europa müsse gestärkt aus der Schuldenkrise hervorgehen. Merkel: „Europa muss eine Stabilitätsunion werden.“ Die Bundeskanzlerin betonte, dass die Fundamente der Wirtschafts- und Währungsunion „maximal verstärkt“ werden müssten. „Das ist die größte Belastungsprobe der Wirtschafts- und Währungsunion, die es je gegeben hat“, so Merkel weiter.![]()
EU-Gipfel | 24.10.11 | Angela Merkel
"Der Euro ist integraler Bestandteil Europas"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zusammen mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy nach dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs darauf hingewiesen, dass die Entscheidungen zur Rettung des Euro am Mittwoch auf dem nächsten Gipfeltreffen fallen. Beim Treffen am Wochenende sei es vor allem darum gegangen, wichtige Vorbereitungen für Mittwoch zu treffen. „Das muss mit Sorgfalt geschehen, das muss auch wirklich mit Akkuratesse im Detail geschehen, und das muss gleichzeitig mit großer Entschiedenheit geschehen“, so Merkel weiter. Man sei sich seiner Verantwortung für den Euro bewusst.![]()
Euro | 12.10.11 | Angela Merkel
"Wir brauchen eine Stabilitätsunion"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in einer Rede auf der deutsch-vietnamesischen Wirtschaftskonferenz in Ho-Chi-Minh-Stadt optimistisch geäußert, dass auch die Slowakei dem Euro-Rettungsschirm EFSF bis zum EU-Gipfel am 23. Oktober zustimmen wird. „Ich bin mir sehr gewiss, dass wir bis zum 23. Oktober alle Unterschriften aller Mitgliedsstaaten unter diesem EFSF haben werden", so die Bundeskanzlerin. ![]()
Europa | 10.10.11 | Angela Merkel
"Stärkere Ausrichtung der EU auf eine Stabilitätsunion hin"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zusammen mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy über die aktuellen Herausforderungen in der Euro-Zone und in der Europäischen Union durch die Schuldenkrise gesprochen. „Aus diesem Grunde bekräftigen wir noch einmal unsere Entschlossenheit, für die Stabilität des Euro Sorge zu tragen und die notwendigen Antworten so zu geben, dass sie ihre Wirkung für einen erfolgreichen G20-Gipfel in Cannes am 3. und 4. November entfalten können“, so die Bundeskanzlerin.![]()
CDU | 30.09.11 | Angela Merkel
"Europa wieder auf solide Füße stellen"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf der Regionalkonferenz in Dortmund deutlich gemacht, vor welchen großen Herausforderungen Deutschland stehe: „Wir brauchen nachhaltiges Wachstum - nicht nur in Deutschland, sondern auch in ganz Europa."![]()
Euro-Zone | 28.09.11 | Angela Merkel
"Griechenland gehört zum Euroraum"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in einem Interview mit dem griechischen Fernsehsender ERT zur aktuellen Situation Griechenlands und der Mission der Troika geäußert. Merkel: "Wir wollen, dass Griechenland im Euro-Raum bleibt." Sie habe den Eindruck, dass Griechenland sehr gut mit der Troika zusammenarbeiten wolle: "Wir setzen darauf, dass Griechenland das vereinbarte Programm mit dem Internationalen Währungsfonds, der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank auch umsetzt", so die CDU-Vorsitzende.![]()
Bundestagsdebatte | 07.09.11 | Angela Merkel
"Deutschlands Zukunft ist untrennbar mit der Zukunft Europas verbunden"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Rede im Deutschen Bundestag die Bedeutung der Gemeinschaftswährung deutlich gemacht: "Der Euro ist viel, viel mehr als nur eine Währung. Der Euro ist der Garant eines einigen Europas“, so Merkel. Scheitere der Euro, scheitere auch Europa. Dabei sei es eine historische Aufgabe, das Erbe der Gründungsväter der Europäischen Union fortzusetzen: "Jetzt ist es an uns, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes Europa zu hinterlassen“, so die Bundeskanzlerin.![]()
Europapolitik | 29.08.11 | Angela Merkel
"Der Euro muss eine stabile Währung bleiben“
Bundeskanzlerin Angela Merkel macht in der Bild am Sonntag deutlich, dass man das Grundübel der derzeitigen Krise in der EU – also die hohe Verschuldung – an der Wurzel packen müsse. Deshalb seien Eurobonds das falsche Mittel, um die Krise zu bewältigen. Merkel: „Also brauchen wir sehr viel konsequentere Selbstverpflichtungen der Staaten – und die gehen sie nur ein, wenn ein gewisser Druck besteht, zum Beispiel Druck durch höhere Anleihenzinsen für hochverschuldete Staaten. Eurobonds würden den Druck rausnehmen.“![]()
Außenpolitik | 02.08.11 | Angela Merkel
"Gewalt gegen das syrische Volk umgehend einstellen"
Bundeskanzlerin Merkel hat das gewaltsame Vorgehen der syrischen Regierung gegen die eigene Bevölkerung auf das Schärfste verurteilt. Sie forderte den syrischen Staatspräsident Baschar al-Assad auf, die Gewalt gegen das eigene Volk umgehen einzustellen. Deutschland hatte nach dem blutigen Vorgehen der Armee gegen die syrische Zivilbevölkerung eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen beantragt.![]()
ARD-Sommerinterview | 18.07.11 | Angela Merkel
"Wir arbeiten dafür, dass der Euro eine stabile Währung ist"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einem ARD-Interview betont, dass der Euro als Währung nicht in der Krise sei. Es gehe aktuell vielmehr um eine Schuldenkrise einzelner Staaten und um Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Länder. Merkel betonte, dass gerade Deutschland die Gemeinschaftswährung ganz besonders brauche. „Der Euro ist wirtschaftlich für Deutschland von allergrößter Bedeutung“, so die Bundeskanzlerin.![]()
CDU/CSU-Kongress | 29.06.11 | Angela Merkel
"Wir werden die Krise meistern"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf dem Finanzmarktkongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion optimistisch in die Zukunft geblickt. Die Bewältigung der Euro-Schuldenkrise sei eine schwere Situation, die man aber gemeinsam meistern werde. Die CDU-Vorsitzende betonte, dass man alles dafür tue, Europa auf einen besseren Kurs zu bringen und eine Wiederholung der Krise zu vermeiden. „Europa ist der Ort, an dem wir unsere Zukunft sehen“, so Merkel.![]()
EU-Gipfel | 24.06.11 | Angela Merkel
"Werden alles tun, um den Euro zu stabilisieren"
Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich nach Abschluss des EU-Gipfels optimistisch, dass die griechische Schuldenkrise und die Belastungen für den Euro überwunden werden können. „Wir werden aus der Krise die richtigen Lehren ziehen“, so Merkel. Sie sei zuversichtlich, dass das griechische Parlament in der kommenden Woche das Spar- und Privatisierungspaket verabschieden werde.![]()
Regierungserklärung | 26.05.11 | Angela Merkel
"Zeitenwende in der arabischen Welt"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung im Vorfeld des G8-Gipfels auf die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche in Nordafrika und der arabischen Welt hingewiesen. Merkel: „In der Region ist der Willen zur Veränderung spürbar.“ Wir seien Zeugen, wie die Menschen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und der Region ein neues Gesicht geben. Das Ziel der Veränderungen seien Freiheit, Menschenrechte und bessere Lebensverhältnisse. Deutschland werde den Menschen bei dieser historischen Gelegenheit zur Seite stehen.![]()
Internationaler Terrorismus | 02.05.11 | Angela Merkel
"Wichtiger Schlag gegen den internationalen Terrorismus"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Tod Osama bin Ladens als wichtigen Schlag im Kampf gegen den internationalen Terrorismus bezeichnet. Sie habe US-Präsident Barack Obama ihre Erleichterung und ihren Respekt über diese Nachricht übermittelt. Merkel betonte, Bin Laden sei eine Symbolfigur des Terrorismus gewesen, der nur zerstöre und kein Leben achte. Er habe den Islam und jede andere Religion verhöhnt, sagte Merkel. Er habe einen „Keil des Hasses“ zwischen die Menschen treiben wollen. ![]()
EU-Gipfel | 25.03.11 | Angela Merkel
"Großer Schritt für den Euro"
Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in den Beschlüssen des EU-Gipfels einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Euros: „Der Euro hat seine erste wichtige Bewährungsprobe bestanden.“ Mit den Beschlüssen stehe nun das Rahmenwerk für einen stabilen Euro. Mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus sei man besser gewappnet für Krisenzeiten. Ein stabiler Euro sorge für Arbeitsplätze und für Wirtschaftswachstum im Exportland Deutschland. ![]()
Regierungserklärung | 24.03.11 | Angela Merkel
"Europa gelingt nur gemeinsam“
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine Regierungserklärung zum bevorstehenden Gipfel des Europäischen Rates über das Gesamtpaket zur Stärkung der Wirtschafts- und Währungsunion gehalten. Merkel: „Wir machen den Euro und Europa zukunftsfähig.“ Deutschland profitiere vom Euro wie kaum ein anderes Land in der Europäischen Union. Mit dem Beschluss des Gesamtpakets werde das Jahr 2011 zum „Jahr des Vertrauens“, so die Bundeskanzlerin.![]()
Libyen | 18.03.11 | Angela Merkel
Merkel: Teile die Zielsetzung der Resolution uneingeschränkt
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag die Unterstützung Deutschlands für die in der Nacht zuvor verabschiedete UN-Resolution mit verschärften Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime erklärt. Deutschland werde sich jedoch nicht an militärischen Maßnahmen beteiligen. In diesem Zusammenhang betonte Merkel, die Enthaltung Deutschlands im UN-Sicherheitsrat sei "nicht mit Neutralität zu verwechseln". Deutschland teile die Ziele der Resolution uneingeschränkt und glaube, dass sie in den Zielen absolut richtig sei.![]()
Regierungserklärung | 17.03.11 | Angela Merkel
"Ausstieg mit Augenmaß"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Regierungserklärung die Situation in der deutschen Energiepolitik klar gekennzeichnet. Merkel: „Wir wissen, wie sicher unsere Kernkraftwerke sind. Sie gehören zu den weltweit sichersten.“ Deutschland könnte nicht sofort auf Atomkraft verzichten, wenn wir unseren Energieverbrauch eigenständig decken wollten. Merkel betonte in diesem Zusammenhang, dass sie es ablehne, Strom aus Kernkraftwerken anderer Länder zu beziehen, in denen die Kraftwerke weniger sicher als in Deutschland seien.![]()
Bundesregierung | 14.03.11 | Angela Merkel
"Gesetz zur Laufzeitverlängerung wird ausgesetzt"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken vorerst ausgesetzt und neu überprüft werde. „Dies ist ein Moratorium, dieses gilt für drei Monate“, so die CDU-Vorsitzende. Die Lage nach dem Moratorium werde nicht sein, wie die davor. Man könne nicht einfach zur
Tagesordnung übergehen. ![]()
Japan | 13.03.11 | Angela Merkel
"Wir stehen in dieser großen Prüfung an der Seite Japans"
Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Ereignisse in Japan: "In dieser schweren Stunde ist es uns ein Bedürfnis, dem japanischen Volk von ganzem Herzen das Mitgefühl auszusprechen, das Mitgefühl auch aller Menschen in Deutschland." Es gebe so Vieles, was man über diese Katastrophe heute noch nicht wisse und erst in den kommenden Tagen erfahren werde. "Doch ist Einiges schon jetzt klar: Japan hat weit über tausend Tote, vielleicht sogar Tausende Tote zu beklagen, unzählige Menschen haben ihr Zuhause verloren, ganze Dörfer sind von der Flutwelle hinweggerissen worden, und das Ausmaß des Leidens und der Schäden ist enorm ich sage, fast nicht fassbar", so Merkel.![]()
Interview | 14.02.11 | Angela Merkel
"Stabilität im Euroraum ist für uns von allergrößtem Interesse"
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Interview mit der Schwäbischen Zeitung über deutsche und europäische Wirtschaftspolitik. Merkel: „Unser Wohlstand beruht ganz wesentlich auf einer innovativen, konkurrenzfähigen und exportorientierten Industrie.“ Mehr als die Hälfte der deutschen Exporte würden in unsere europäischen Partnerländer gehen. Bei der engeren wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit stehe man in der EU vor einem großen Schritt.![]()
Ägypten | 04.02.11 | Angela Merkel
"Wir verurteilen alle, die Gewalt ausüben oder dazu ermuntern"
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Staats- und Regierungschef aus Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien verurteilen gewaltsames Vorgehen gegen Demonstranten und Journalisten. „Dies wird nur die politische Krise in Ägypten verschlimmern.“ Es müsse den Ägyptern frei stehen, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit auszuüben. „Die Sicherheitskräfte müssen sie dabei schützen. Angriffe auf Journalisten sind völlig inakzeptabel“, heißt es weiter in der gemeinsamen Erklärung.![]()
Weltwirtschaftsforum | 29.01.11 | Angela Merkel
„Wir werden den Euro verteidigen und müssen ihn dauerhaft stabil halten“
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos klar zum Euro bekannt. Sie betonte, dass der Euro nicht nur die Währung Europas sei. „Er ist Europa von heute. Scheitert der Euro, scheitert Europa“, so die Bundeskanzlerin. Damit der Euro auch weiterhin stabil bleibe, müsse eine engere Zusammenarbeit der Euro-Länder vereinbart und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden.![]()
EU-Gipfel | 17.12.10 | Angela Merkel
Merkel: „Das ist ein guter Tag für Europa“
Der EU-Gipfel einigte sich auf die von der Bundesregierung geforderten Vertragsänderungen für die Einführung eines sogenannten permanenten Krisenmechanismus und zugleich auf eine engere Abstimmung der Wirtschaftspolitik der 27 EU-Mitgliedsstaaten. Der Weg zum Aufspannen eines permanenten Sicherheitsnetzes für den Euro ist damit frei. Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich zufrieden. „Wir haben wichtige Beschlüsse gefasst für die Zukunft des Euro“, so die Kanzlerin.![]()
Interview | 16.12.10 | Angela Merkel
Merkel: „Der Euro hat sich als sehr krisenfest erwiesen“
Im Gespräch mit der Bild-Zeitung macht Bundeskanzlerin Merkel deutlich, dass der Euro auch in Zukunft Bestand haben wird. „Ich werde alles dafür tun, dass der Euro stark bleibt, und das wird uns gemeinsam mit unseren Partnern in Europa auch gelingen.“ Merkel betont, dass der Euro seit neun Jahren die Erfolgsgeschichte des zusammenwachsenden Europas sei und viel mehr, als nur eine Währung. „Wir haben allen Grund, ihn zu verteidigen“, so Merkel weiter.![]()
Europapolitik | 15.12.10 | Angela Merkel
Merkel: "Europa ist Verantwortungs-gemeinschaft"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung zum Europäischen Rat am 16. und 17.12 in Brüssel deutlich gemacht, dass Verantwortung den Kern der Wirtschafts- und Währungsunion ausmacht. Merkel: „Europa gelingt nur gemeinsam.“ Verantwortung für einander und für sich selbst zu übernehmen sei anstrengend, aber für den dauerhaften Erfolg müsse man dieser Verantwortung gerecht werden. „Niemand in Europa wird allein gelassen. Niemand in Europa wird fallen gelassen“, so Merkel weiter.![]()
G-20-Gipfel | 10.11.10 | Angela Merkel
"Unsere Exporterfolge belegen, wie wettbewerbsfähig deutsche Produkte sind"
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht mit der Zeitung „Die Welt“ über den bevorstehenden G-20-Gipfel in Südkorea, deutsche Exporterfolge und die Ergebnisse weltweiter Marktprozesse. Merkel: "Leistungsbilanzen sind auch Leistungszeugnisse."![]()
EU-Gipfel | 29.10.10 | Angela Merkel
"Der Euro wird gestärkt"
Bundeskanzlerin Merkel hat beim EU-Gipfel gemeinsam mit den anderen EU-Staats- und Regierungschefs Weichen für den Euro gestellt. Merkel: „Wir haben wesentliche Entscheidungen gefällt, dass wir die Stabilität des Euro auf Dauer garantieren können.“![]()
Regierungserklärung | 27.10.10 | Angela Merkel
"Heute Vorsorge zur Bewältigung künftiger Krisensituationen treffen"
Bundeskanzlerin Merkel hat mit Nachdruck eine Änderung der europäischen Verträge gefordert, um künftigen Finanz- und Wirtschaftskrisen vorzubeugen. Merkel: „Wir müssen heute vorsorgen. Dazu brauchen wir einen neuen robusten Krisenbewältigungsrahmen.“![]()
UN-Milleniumsgipfel | 22.09.10 | Angela Merkel
"Verlässlicher Partner der Vereinten Nationen"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen in New York eine stärkere Ergebnisorientierung der internationalen Entwicklungshilfe gefordert. Statt auf schnelle Erfolge zu setzen, müsse langfristig gedacht werden. "Dabei ist eines wichtig zu akzeptieren für uns alle: Der Entwicklungsprozess liegt in erster Linie in der Verantwortung der Regierungen der Entwicklungsländer. Sie haben es in der Hand, ob Hilfe effizient erfolgen kann." ![]()
Medienpolitik | 09.09.10 | Angela Merkel, Kurt Westergaard
Merkel: "Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Mittwoch den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard mit dem Medienpreis Sanssouci Colloquiums für sein unbeugsames Eintreten für die Presse- und Meinungsfreiheit und für seinen Mut, zu diesen demokratischen Werten zu stehen, geehrt. "Niemals dürfen wir dieses hohe Gut als selbstverständlich ansehen. Die Freiheit ist für mich persönlich die glücklichste Erfahrung meines Lebens", betonte Angela Merkel in ihrer Rede.![]()
20 Jahre Einigungsvertrag | 01.09.10 | Angela Merkel, Thomas de Maizière
Merkel: "Die Demokratie hat gesiegt"
Zwanzig Jahre nach Unterzeichnung des Einigungsvertrags hat Bundeskanzlerin Angela Merkel "den Mut der Menschen in der ehemaligen DDR" als wichtige Triebkraft für die Deutsche Einheit hervorgehoben. ![]()
Nahost-Konflikt | 29.06.10 | Angela Merkel, Otto Wulff
"Parents Circle ist Zeichen der Hoffnung"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich am Montag bei einer Preisverleihung der Senioren-Union für den Wiederaufbau von Schulen im Gazastreifen mit UN-Hilfen ausgesprochen. Zugleich müsse weiterhin jede Waffenlieferung in die Region unterbunden werden. Anlass der Rede der CDU-Vorsitzenden war die Auszeichnung der Palästinenserin Nasra Shehab und des Israelis Aharon Hirshenson von der Organisation "Parents Circle", die sich für Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern einsetzen. ![]()
Regierungserklärung | 19.05.10 | Angela Merkel
"Europa braucht eine neue Stabilitätskultur"
Die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, hat in ihrer Regierungserklärung am Mittwoch im Deutschen Bundestag eindringlich für das milliardenschwere Rettungspaket für den Euro geworben. Die aktuelle Krise sei eine "existenzielle Aufgabe für Deutschland und Europa. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die Bewahrung der europäischen Idee", betonte Merkel. ![]()
Europa / Finanzen | 17.05.10 | Angela Merkel
"Scheitert der Euro, dann scheitert mehr"
Nach der Verabschiedung des Rettungspaketes zur Stabilisierung des Euro gehe es nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel nun darum, Konsequenzen aus der Krise um die europäische Gemeinschaftswährung zu ziehen. Die eingeleiteten Maßnahmen bezeichnete Merkel erneut als alternativlos. "Wir müssen mit den Bürgschaftspaketen für Griechenland wie auch jetzt für die gesamte Eurozone sicherstellen, dass unsere gemeinsame Währung stabil bleibt. Damit schützen wir das Geld der Bürgerinnen und Bürger", so Merkel in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.![]()
Euro-Krise | 11.05.10 | Angela Merkel
"Der Euro steht für die europäische Idee"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nachdrücklich dazu aufgerufen, die gemeinsame europäische Währung zu verteidigen. Der Euro stehe für die europäische Idee, sagte Merkel bei der Verleihung des Karlspreises an den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk am Donnerstag in Aachen. Die jüngsten Probleme um den Euro seien die bislang "größte Bewährungsprobe", die Europa seit 1990, womöglich noch seit viel längerer Zeit, zu bestehen habe.![]()
Euro-Krise | 11.05.10 | Angela Merkel
Merkel: "Wir schützen das Geld der Menschen in Deutschland"
Insgesamt 720 Milliarden Euro sollen zum Schutz und zum Erhalt der Stabilität des Euro in den kommenden Jahren durch EU, Europäische Zentralbank und den Internationalen Währungsfonds zur Verfügung gestellt werden. Dies erläuterte die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, am Montag in Berlin. Notwendig geworden seien die kurzfristigen Maßnahmen, da am vergangenen Freitag deutlich geworden war, dass es breite Angriffe von Spekulanten auf den Euro gegeben hätte, so Merkel. ![]()
Regierungserklärung | 05.05.10 | Angela Merkel
Merkel: "Es geht um die Zukunft Europas"
In einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die geplanten Finanzhilfen für Griechenland und die Bürgschaft der Bundesrepublik für die gewährten Kredite erläutert. Das Kabinett habe Krediten von 22,4 Milliarden Euro zugestimmt, die sich auf drei Jahre verteilen sollen. Dieses Jahr sollen 8,4 Milliarden Euro über die staatliche Bank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gezahlt werden. Bis Freitag sollen Bundestag und Bundesrat dem Gesetzentwurf zugestimmt haben.![]()
Griechenland | 04.05.10 | Angela Merkel
Merkel: Finanzhilfen für Griechenland "alternativlos"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Montag die geplanten Griechenland-Finanzhilfen als "alternativlos" bezeichnet. "Wir haben es ja nicht nur für Griechenland gemacht, sondern wir haben es vor allen Dingen für die Stabilität der Währung insgesamt gemacht", betonte Merkel. Mit den vorgesehenen Maßnahmen schütze man zugleich das Geld der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. "Das ist der wesentliche Punkt", unterstrich Angela Merkel in verschiedenen TV-Interviews am Montagabend.![]()
Griechenland | 02.05.10 | Angela Merkel
Merkel: Es geht um die Stabilität der europäischen Währung
Bundeskanzlerin Angel Merkel hat in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" die geplanten Griechenland-Hilfen verteidigt. Dabei ginge es zunächst erst einmal um Garantien des Bundes, damit die Kreditanstalt für den Wiederaufbau Griechenland Kredite gewähren könne. Letztendlich ginge es aber um die Stabilität der europäischen Währung. Zugleich forderte Merkel stärkere Sanktionsmechanismus gegen Staaten, die gegen die Stabilitätskriterien verstoßen.![]()
Griechenland-Krise | 28.04.10 | Angela Merkel
Verhandlungen müssen beschleunigt werden
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, haben in den Verhandlungen zur Bewältigung der Griechenland-Krise schnelle Entscheidungen angemahnt. "Es ist vollkommen klar, dass die Verhandlungen mit der griechischen Regierung zwischen der Europäischen Kommission und dem IWF jetzt beschleunigt geführt werden müssen", sagte Merkel am Mittwoch in Berlin. Schließlich befänden sich Griechenland und die Eurozone insgesamt in einer ernsten Lage, fügte Strauss-Kahn hinzu.![]()
Griechenland-Krise | 23.04.10 | Angela Merkel
Stabilität des Euro wahren
Griechenland hat heute einen Antrag auf Aktivierung der europäischen Finanzhilfe gestellt und damit das Verfahren in Gang gesetzt, das auf dem Europäischen Rat im März vereinbart worden war. Dazu hat die Parteivorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, folgende Erklärung abgegeben: ![]()
Sicherheitspolitik | 22.04.10 | Angela Merkel
Rückzug aus Afghanistan wäre "unverantwortlich"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält am Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan fest. "Wer heute einen sofortigen Rückzug fordert, der handelt unverantwortlich", sagte Merkel am Donnerstag in ihrer Regierungserklärung im Bundestag. "Es wäre ... ein Trugschluss zu glauben, Deutschland wäre nicht im Visier des internationalen Terrorismus". Die Folgen eines Abzugs wären "weit verheerender als die Folgen der Anschläge vom 11. September 2001". Afghanistan würde "in Chaos und Anarchie versinken".![]()
Nukleargipfel | 13.04.10 | Angela Merkel
Merkel: "Ermutigende Diskussion"
Zu Beginn des Nukleargipfels in Washington hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zufrieden über den Auftakt gezeigt. Bei einem Abendessen mit mehr als 40 Staats- und Regierungschefs habe es "eine recht ermutigende Diskussion" über die Notwendigkeit der Sicherung gefährlichen Nuklearmaterials gegeben, sagte Merkel am Montagabend in der amerikanischen Hauptstadt. Die Kanzlerin wertete es bereits als Erfolg, dass derart viele Länder der Einladung von US-Präsident Barack Obama gefolgt seien. Der Gipfel sei ein "bemerkenswertes Ereignis".![]()
Integration / Europa | 30.03.10 | Angela Merkel
Deutschland und Türkei wollen bilaterale Beziehungen ausbauen
Deutschland und die Türkei wollen ihre wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Kontakte vertiefen. Die Beziehungen beider Länder seien schon deshalb besonders, weil über drei Millionen türkischstämmiger Bürgerinnen und Bürger in Deutschland lebten, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in Ankara. Die türkischstämmigen Bürgerinnen und Bürger "bereichern unser Land", betonte Merkel. Wenn sich Deutschland und die Türkei darüber einig seien, "dass sie sich noch besser integrieren", sei dies eine gute Botschaft.![]()
Regierungserklärung | 25.03.10 | Angela Merkel
"Europa ist unsere Zukunft"
Vor Beginn des EU-Rates der Staats- und Regierungschefs in Brüssel hat Bundeskanzlerin Merkel einer Aufweichung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes eine klare Absage erteilt. Das deutsche Volk habe im Vertrauen auf einen stabilen Euro die DM aufgegeben, sagte die Kanzlerin am Donnerstag im Bundestag. "Dieses Vertrauen darf auf keinen Fall enttäuscht werden". Die Stabilität des Euro dürfe keinen Schaden nehmen, bekräftigte Merkel. An dieser Richtschur orientiere sich das Handeln der gesamten Bundesregierung.![]()
12. Ministerrat in Paris | 04.02.10 | Angela Merkel, Nicolas Sarkozy
80 Projekte für den deutsch-französischen Motor
Deutschland und Frankreich wollen ihre Zusammenarbeit in den kommenden Jahren mit einer Vielzahl vertiefen. Bei einem Treffen der beiden Kabinette am Donnerstag in Paris präsentierten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Nicolas Sarkozy eine "Deutsch-Französische Agenda 2020" mit 80 Projekten. Wenn Deutschland und Frankreich ihrer Verantwortung in Europa und in der Welt gerecht werden wollten, sei es wichtig, dass beide Staaten "qualitativ in vielen Bereichen eng zusammenarbeiten", betonte die Kanzlerin. Sie räumte zugleich ein, dass dies zum Teil noch viel Arbeit erfordern werde.![]()
Sicherheitspolitik | 27.01.10 | Angela Merkel
"Es geht um eine Strategie der Übergabe in Verantwortung"
Einen Tag vor Beginn der Afghanistan-Konferenz in London zog Bundeskanzlerin Angela Merkel eine gemischte Bilanz des bisherigen Einsatzes. "Es gab manche Fortschritte, aber zu viele Rückschläge", betonte Merkel in ihrer Regierungserklärung am Mittwoch vor dem Deutschen Bundestag. Die Bemühungen um Stabilität in Afghanistan hätten seit Beginn des Engagements nichts an ihrer Bedeutung verloren. Der Einsatz der Bundeswehr "war und ist im dringenden Interesse der Sicherheit unseres Landes". Es gehe darum, dem internationalen Terrorismus die Rückkehr an seine wichtigste Heimstatt zu verwehren. ![]()
Spendenaufruf | 19.01.10 | Angela Merkel
Bundeskanzlerin Merkel: Spenden Sie für Haiti!
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, den Menschen in Haiti zu helfen. „Die Menschen in Haiti brauchen unsere und Ihre weitere Unterstützung. Sie brauchen unsere Solidarität“, schreibt die Kanzlerin in einem Gastbeitrag in der „Bild“-Zeitung. Das Erdbeben von Haiti habe unvorstellbares menschliches Leid und Zerstörung hinterlassen. ![]()
UN-Klimagipfel | 21.12.09 | Angela Merkel
Merkel will internationalen Klimaschutz weiter vorantreiben
Bundeskanzlerin Angela Merkel will den internationalen Klimaschutz weiter vorantreiben. "Kopenhagen ist ein erster Schritt hin zu einer neuen Weltklimaordnung, nicht mehr, aber auch nicht weniger", sagte sie zum Abschluss des UN-Gipfels am Sonntag in Berlin. Wer Kopenhagen jetzt nur schlecht rede, beteilige sich am Geschäft derer, die bremsen, statt voranzugehen. "Auf Kopenhagen muss jetzt aufgebaut werden, das wird Deutschland auf der Konferenz Mitte des Jahres in Bonn tun", versicherte Merkel. ![]()
UN-Klimagipfel | 13.12.09 | Angela Merkel
Merkel: „CO2-Zertifikate weltweit handeln“
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für ein weltweites Kohlendioxid-Regime zur Eindämmung des Klimawandels ausgesprochen. „Es wäre wünschenswert, dass wir in Zukunft CO2-Zertifikate weltweit handeln und international überwachen, so dass wir CO2 dort einsparen, wo dies am billigsten und einfachsten geht“, sagte die Kanzlerin in der „Bild am Sonntag“. Es mache „wenig Sinn, mit riesigen Kosten in der Stahlindustrie letzte Einsparreserven zu mobilisieren, wenn an anderer Stelle, so zum Beispiel bei der Sanierung des gesamten Altbaubestandes, schneller deutlich günstigere Einsparungen erzielt werden können“. ![]()
Waffenstillstandstag | 11.11.09 | Angela Merkel, Nicolas Sarkozy
Die Deutsch-Französische Freundschaft findet ihr Ziel in Europa
Auf Einladung des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy nahm Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch als erster deutscher Regierungschef an den Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs am Triumphbogen in Paris teil. Sarkozy würdigte Merkels Anwesenheit als "außergewöhnliche Geste der Freundschaft". Mit Blick auf die Schrecken des Krieges sagte die Kanzlerin, Geschehenes könne nicht ungeschehen gemacht werden. ![]()
USA-Reise | 03.11.09 | CDU
Merkel dankt den USA für ihren Beitrag zur Deutschen Einheit
In einer historischen Rede vor beiden Häusern des amerikanischen Kongresses dankte Bundeskanzlerin Angela Merkel dem amerikanischen Volk für seinen Beitrag zur Deutschen Einheit. "Niemals werden wir - werde ich ganz persönlich - Ihnen das vergessen", sagte die Kanzlerin am Dienstag in Washington. Die Regierungschefin erinnerte an die Berliner Luftbrücke 1948 bis 1949 sowie an die Unterstützung der Präsidenten John F. Kennedy und Ronald Reagan für Deutschland. Vor allem aber dankte sie Präsident George Bush sen., der dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl vertraut und Deutschland bereits im Mai 1989 "partnership in leadership" angeboten habe.![]()
Frankfurter Buchmesse | 13.10.09 | Angela Merkel
Merkel fordert offenen Dialog mit China
Bei der Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse am Dienstag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem offenen Dialog mit dem Gastland China aufgerufen. Sie fordere alle auf deutscher Seite auf, "neugierig zu sein" und keine Vorurteile zu haben. ![]()
Klimawandel | 23.09.09 | Angela Merkel
"Die Zeit drängt"
Anlässlich der UN-Klimakonferenz in New York forderte Kanzlerin Merkel zügige Verhandlungen für ein neues Klimaabkommen. "Die Zeit drängt", sagte Merkel in Berlin. "Die Präzision, in der die Europäische Union in diese Vorbereitungen geht, ist weitaus höher, als wir es in anderen Ländern sehen". ![]()
Afghanistan | 08.09.09 | Angela Merkel
Wir trauern um jeden unschuldig Getöteten
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihr tiefes Bedauern über mögliche zivile Opfer nach einem Luftangriff auf zwei Tanklastwagen in Afghanistan ausgedrückt. "Jeder in Afghanistan unschuldig zu Tode gekommene Mensch ist einer zu viel. Wir trauern um jeden Einzelnen. Wir fühlen mit Ihnen und Ihren Angehörigen", sagte die Kanzlerin am Dienstag in einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag. Zugleich sicherte sie eine "lückenlose Aufklärung" des Vorfalls vom vergangenen Freitag zu.![]()
