"Internationale Zusammenarbeit – notwendiger denn je"
Die CDU steht zur Verantwortung Deutschlands in der Welt. Ob für Frieden und Sicherheit, Klima- und Umweltschutz oder für eine Weltwirtschaft mit Vernunft – mehr denn je brauchen wir möglichst gute internationale Zusammenarbeit. Deshalb engagieren wir uns so stark in den Organisationen der Staatengemeinschaft – ob in der UNO, in der Gruppe der G-8 oder der G-20. Wir pflegen die transatlantische Freundschaft und einen offenen Dialog mit Russland und China.
Die Europäische Union ist unsere Antwort auf die Globalisierung. Nur gemeinsam können wir Sicherheit, Wohlstand und Frieden in Europa sichern. Viele Menschen haben jedoch die Sorge, dass die Europäische Union zu viele Kompetenzen an sich zieht. Das darf nicht sein. Deshalb habe ich mich für den Vertrag von Lissabon eingesetzt, in dem geregelt wird, welche Aufgaben in Brüssel und welche in den Nationalstaaten liegen.
Die Europäische Union braucht auch klare Grenzen. Die Vollmitgliedschaft kann nicht für jedes Land die Antwort auf den Wunsch nach einer europäischen Perspektive sein. Die „privilegierte Partnerschaft“ bleibt eine sinnvolle Alternative.
12. Ministerrat in Paris | 04.02.10 | Angela Merkel, Nicolas Sarkozy
80 Projekte für den deutsch-französischen Motor
Deutschland und Frankreich wollen ihre Zusammenarbeit in den kommenden Jahren mit einer Vielzahl vertiefen. Bei einem Treffen der beiden Kabinette am Donnerstag in Paris präsentierten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Nicolas Sarkozy eine "Deutsch-Französische Agenda 2020" mit 80 Projekten. Wenn Deutschland und Frankreich ihrer Verantwortung in Europa und in der Welt gerecht werden wollten, sei es wichtig, dass beide Staaten "qualitativ in vielen Bereichen eng zusammenarbeiten", betonte die Kanzlerin. Sie räumte zugleich ein, dass dies zum Teil noch viel Arbeit erfordern werde.![]()
Sicherheitspolitik | 27.01.10 | Angela Merkel
"Es geht um eine Strategie der Übergabe in Verantwortung"
Einen Tag vor Beginn der Afghanistan-Konferenz in London zog Bundeskanzlerin Angela Merkel eine gemischte Bilanz des bisherigen Einsatzes. "Es gab manche Fortschritte, aber zu viele Rückschläge", betonte Merkel in ihrer Regierungserklärung am Mittwoch vor dem Deutschen Bundestag. Die Bemühungen um Stabilität in Afghanistan hätten seit Beginn des Engagements nichts an ihrer Bedeutung verloren. Der Einsatz der Bundeswehr "war und ist im dringenden Interesse der Sicherheit unseres Landes". Es gehe darum, dem internationalen Terrorismus die Rückkehr an seine wichtigste Heimstatt zu verwehren. ![]()
Spendenaufruf | 19.01.10 | Angela Merkel
Bundeskanzlerin Merkel: Spenden Sie für Haiti!
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, den Menschen in Haiti zu helfen. „Die Menschen in Haiti brauchen unsere und Ihre weitere Unterstützung. Sie brauchen unsere Solidarität“, schreibt die Kanzlerin in einem Gastbeitrag in der „Bild“-Zeitung. Das Erdbeben von Haiti habe unvorstellbares menschliches Leid und Zerstörung hinterlassen. ![]()
UN-Klimagipfel | 21.12.09 | Angela Merkel
Merkel will internationalen Klimaschutz weiter vorantreiben
Bundeskanzlerin Angela Merkel will den internationalen Klimaschutz weiter vorantreiben. "Kopenhagen ist ein erster Schritt hin zu einer neuen Weltklimaordnung, nicht mehr, aber auch nicht weniger", sagte sie zum Abschluss des UN-Gipfels am Sonntag in Berlin. Wer Kopenhagen jetzt nur schlecht rede, beteilige sich am Geschäft derer, die bremsen, statt voranzugehen. "Auf Kopenhagen muss jetzt aufgebaut werden, das wird Deutschland auf der Konferenz Mitte des Jahres in Bonn tun", versicherte Merkel. ![]()
UN-Klimagipfel | 13.12.09 | Angela Merkel
Merkel: „CO2-Zertifikate weltweit handeln“
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für ein weltweites Kohlendioxid-Regime zur Eindämmung des Klimawandels ausgesprochen. „Es wäre wünschenswert, dass wir in Zukunft CO2-Zertifikate weltweit handeln und international überwachen, so dass wir CO2 dort einsparen, wo dies am billigsten und einfachsten geht“, sagte die Kanzlerin in der „Bild am Sonntag“. Es mache „wenig Sinn, mit riesigen Kosten in der Stahlindustrie letzte Einsparreserven zu mobilisieren, wenn an anderer Stelle, so zum Beispiel bei der Sanierung des gesamten Altbaubestandes, schneller deutlich günstigere Einsparungen erzielt werden können“. ![]()
Waffenstillstandstag | 11.11.09 | Angela Merkel, Nicolas Sarkozy
Die Deutsch-Französische Freundschaft findet ihr Ziel in Europa
Auf Einladung des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy nahm Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch als erster deutscher Regierungschef an den Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs am Triumphbogen in Paris teil. Sarkozy würdigte Merkels Anwesenheit als "außergewöhnliche Geste der Freundschaft". Mit Blick auf die Schrecken des Krieges sagte die Kanzlerin, Geschehenes könne nicht ungeschehen gemacht werden. ![]()
USA-Reise | 03.11.09 | CDU
Merkel dankt den USA für ihren Beitrag zur Deutschen Einheit
In einer historischen Rede vor beiden Häusern des amerikanischen Kongresses dankte Bundeskanzlerin Angela Merkel dem amerikanischen Volk für seinen Beitrag zur Deutschen Einheit. "Niemals werden wir - werde ich ganz persönlich - Ihnen das vergessen", sagte die Kanzlerin am Dienstag in Washington. Die Regierungschefin erinnerte an die Berliner Luftbrücke 1948 bis 1949 sowie an die Unterstützung der Präsidenten John F. Kennedy und Ronald Reagan für Deutschland. Vor allem aber dankte sie Präsident George Bush sen., der dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl vertraut und Deutschland bereits im Mai 1989 "partnership in leadership" angeboten habe.![]()
Frankfurter Buchmesse | 13.10.09 | Angela Merkel
Merkel fordert offenen Dialog mit China
Bei der Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse am Dienstag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem offenen Dialog mit dem Gastland China aufgerufen. Sie fordere alle auf deutscher Seite auf, "neugierig zu sein" und keine Vorurteile zu haben. ![]()
Klimawandel | 23.09.09 | Angela Merkel
"Die Zeit drängt"
Anlässlich der UN-Klimakonferenz in New York forderte Kanzlerin Merkel zügige Verhandlungen für ein neues Klimaabkommen. "Die Zeit drängt", sagte Merkel in Berlin. "Die Präzision, in der die Europäische Union in diese Vorbereitungen geht, ist weitaus höher, als wir es in anderen Ländern sehen". ![]()
Afghanistan | 08.09.09 | Angela Merkel
Wir trauern um jeden unschuldig Getöteten
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihr tiefes Bedauern über mögliche zivile Opfer nach einem Luftangriff auf zwei Tanklastwagen in Afghanistan ausgedrückt. "Jeder in Afghanistan unschuldig zu Tode gekommene Mensch ist einer zu viel. Wir trauern um jeden Einzelnen. Wir fühlen mit Ihnen und Ihren Angehörigen", sagte die Kanzlerin am Dienstag in einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag. Zugleich sicherte sie eine "lückenlose Aufklärung" des Vorfalls vom vergangenen Freitag zu.![]()
